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Review von »Forced To Kill« bei Vampster, 30.05.2012

HEADLESS BEAST hießen früher mal BEASTS OF BOURBON und haben sich 2004 umbenannt. Eine weise Entscheidung wie ich finde, klingt der neue Name doch etwas griffiger. Perfekt zum Namen passt das von »Sleepy Hollow« inspirierte Artwork von »Forced To Kill«. Insgesamt ist das Album für eine Eigenproduktion sehr gut aufgemacht, und auch die Produktion genügt höchsten Ansprüchen, klingt natürlich und differenziert. Musikalisch widmen sich HEADLESS BEAST dem klassischen Heavy Metal deutscher Prägung mit Eiern in der Hose. Der Sänger singt melodisch mit rauer Kante, kein Gejaule, sondern echter Männergesang in mittlerer Tonlage. Auch die Gitarrenarbeit ist ganz hervorragend, sägende Riffs und klasse Soli und Harmonien. Vor allem die schnellen Songs der Band sind verdammt stark, insbesondere Songs wie »Riding With The Deadmanx oder »Deny The System«. Aber auch Mid Tempo-Hymnen wie »Burning Cross«, dass sich textlich mit dem Ku Klux Klan befasst, haben die Jungs drauf. In der zweiten Albumhälfte fällt »Forced To Kill« ein bißchen ab, »Forbidden Intention« klingt beispielsweise doch etwas belanglos. Das liegt aber vor allem an den verdammt starken Songs der ersten Albumhälfte, denn auch die späteren Songs sind größtenteils immer noch sehr gelungen. Auf jeden Fall ist HEADLESS BEAST mit »Forced To Kill« ein richtig gutes Album gelungen, gut fünfzig Minuten echter, klassicher Heavy Metal, der frisch und authentisch klingt.

»Agonyecstasy«

Quelle: vampster.com - Headless Beast - Forced To Kill

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