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Review von »Forced To Kill« im Hardline Magazin, 12.05.2012

Die vier Musiker aus Süddeutschland haben nach der 2004 veröffentlichten 6-Track-EP »Never Too Late« jetzt den ersten Longplayer am Start. Wir reden hier von Metal, größtenteils aus der Feder von Bandkopf Ingo Neuber (Gitarre), der sich für das Songwriting verantwortlich zeigt. Zusammen mit Swen Kuhlang (Bass), Jürgen Witzler (Gesang) und Schlagzeuger Matthias Schwarz bildet er die Band Headless Beast, eine Combo, die sich dem Heavy Metal verschrieben hat. Und dies mit Hingabe, wie man dem Album auf’s erste Reinhören anmerkt.

»Black Rider« eröffnet ein Album, das gefüllt ist mit Songs voller Drive. Rhythmisches Schlagwerk und knackige Gitarren sind das Markenzeichen, begleitet von einer Mainvoice, die durch ein großes Stimmvolumen sofort auffällt. Sehr angenehm finde ich, dass die Songs einprägsam und gradlinig sind, deutliche und klare Strukturen sind durchaus im Vordergrund. Der zweite Song »Riding With The Deadmen« knüpft nahtlos an den Opener an, Metal auf den Punkt, ohne langweilige Schnörkel. Besonders im Ohr bleibt mir »Dying Day«, dieser Song fängt an wie eine Ballade, geht dann aber richtig gut ab, hier fallen besonders die mehrstimmigen Gesangsparts auf, sehr nett gemacht. »Mortal Fear« ist ein packendes Double-Bass-Stück, mit einem sehr kraftvoll getriebenen Mittelteil.

Eines der Highlights des Albums ist für mich der Titeltrack »Forced To Kill«, der bei einer Länge von knapp sieben Minuten die gesamte Bandbreite der Band präsentiert, well done! Abschließend sei noch der Schlusstrack »Headless Beast« erwähnt, der im Midtempo das Album gebührend ausklingen lässt. Alles in Allem ein sehr gut produziertes Album, zu haben gibt es diesen Geheimtipp im Shop auf der Bandwebsite: www.headless-beast.de

Bewertung: 7 / 10

Matthias Kühlmann

Quelle: Hardline, April 2012, Ausgabe 19, S. 30

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