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Review von »Forced to Kill« im Bikers News Magazin, 09.07.2011

Die aus dem süddeutschen Raum stammende Band fröhnt dem typisch deutschen Heavy Metal, der den britischen Bands Anfang der 80er nacheifert, was aber gar nicht abwertend gemeint sein soll.

Ein Blick ins Booklet zeigt, das es in den Texten um Tod, Gewalt und das Böse an sich geht. So lassen auch Titel wie »Black Rider«, »Dying Day« oder »Run For Your Life« erahnen, wohin die Reise geht. Doch die rumpelt zumindest nicht und macht sogar Spaß. Der Sänger hat eine variable Stimme, die auch bei hohen Tönen nicht kapitulieren muss, aber dennoch größtenteils angenehm rau klingt. Zu seinen Vorbildern gehört der zu früh verstorbene Ronnie James Dio.

Da auch die Kollegen an den Instrumenten ihr Handwerk verstehen und die Kompositionen durchaus ansprechen, können wir hier durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen. Noch dazu, da die Jungs ihre Scheibe komplett selbst finanziert haben und ohne Rückhalt einer Plattenfirma unter die Leute bringen. Das sollte auf jeden Fall gewürdigt werden.

Jens Müller

Quelle: BIKERS NEWS, Das Motorrad Magazin für Biker und Rocker

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